Die Anwendung von Laserlicht ist eine spezielle Form der Lichttherapie (Phototherapie). LASER ist die Abkürzung von Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation und bezeichnet die Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung.
Neben Hardlasern zum Einsatz in der Chirugie gibt es sogenannte Softlaser, deren Wirkung nicht mit einer Gewebserwärmung einhergeht. Der Infrarotlaser mit einer Wellenlänge von 785 nm oberhalb des sichtbaren Lichts ist ein solcher Softlaser.
Softlaser entfalten ihre Wirkung auf der Ebene von Zellen und Geweben durch Stimulation photochemischer Prozesse. Im Bereich kleinster Gefäße (Kapillaren) wird die Durchblutung gesteigert. Durch die Stimulation von Zellen, die u.a. Kollagen herstellen, wird die Heilung nach Verletzungen verbessert. Durch Ausschwemmung von schmerzauslösenden Substanzen und die verstärkte Ausschüttung von Endorphinen wird die schmerzlindernde Wirkung des Lasers erklärlich.
Der Laser kann nicht nur bei Hauterkrankungen und zur Verbesserung von Wundheilungen eingesetzt werden. Er hat seinen Einsatz auch bei Entzündungen (Abschwellung, Durchblutungsförderung) und bei Prellungen, Zerrungen und Nervenquetschungen (Schmerzlinderung).
Der Laser wird alleine oder zur Vorbehandlung in Kombination z.B. mit manuellenTechniken angewendet.
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