Praxis für Kleintiere & Tierphysiotherapie

Praxis für Kleintiere und Tierphysiotherapie Elma Strauch

Therapieangebote:

Die folgenden Therapieformen biete ich regelmäßig in der Praxis an. Durch ständige Fortbildung wird das Angebot ständig vertieft und erweitert.

Manuelle Therapie:

Die manuelle Therapie wird zur Anregung der Selbstheilungskräfte durch die Behebung von Blockierungen und Verspannungen genutzt. In meiner Praxis setze ich nur Mobilisationen wie Dehnungen und Traktionen ein. Manipulationen wie in der Chiropraktik biete ich bewusst nicht an. Die Entlastung der Gelenke durch die Therapie führt sowohl zur Muskelentspannung als auch zur Schmerzlinderung am Gelenk.

Osteopathie:

Die Osteopathie kann vereinfacht als Sonderform der manuellen Therapie verstanden werden. Sie sieht den Körper als Ganzes und Störungen im Gleichgewicht als Ursache von Bewegungseinschränkungen. Dadurch werden weitere Strukturen im Körper geschädigt und die Folge sind irreversible Veränderungen wie Arthrosen. Der Therapeut versucht durch minimale Impulse auf das Gewebe Verspannungen soweit möglich aufzulösen oder dem Körper zu helfen ein neues Gleichgewicht zu finden, in dem eine Schmerzlinderung im Mittelpunkt steht. Diese Therapieform wird auch von Tieren mit verschiedenen Problemen wie älteren Hunden gut toleriert.

Lasertherapie:

Lasertherapie ist eine spezielle Form der Lichttherapie. In meiner Praxis kommen Infrarotsoftlaser als Laserdusche oder als Laserakupunktur zum Einsatz. Im Gegensatz zu Hardlasern in der Chirugie wird keine Zerstörung von Gewebe durchgeführt. Durch photochemische Prozesse und durch die Steigerung der Durchblutung wird zum einen eine Schmerzlinderung erreicht. Zudem werden Zellen stimuliert neues Gewebe zu bilden, so dass der Laser nicht nur in der Physiotherapie Anwendung findet, sondern auch bei Haut- und Wundproblemen. Ich setze die Laser, bei Tieren die sich nicht gerne anfassen lassen, als alleinige Therapie ein .In der Kombination mit manuellen Techniken bewirkt der Laser eine Entspannung.

Tiertherapie Tailfingen

Massage:

Die Massage wird bei muskulären Problemen, zur Vorerwärmung und Entspannung sowie zur Narbenbehandlung eingesetzt. Sie kommt alleine oder in Kombination mit anderen Techniken zur Anwendung. Sie wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd durch Ausschwemmen von Flüssigkeiten und kann Verklebungen im Gewebe lösen.

Verschiedene Grifftechniken sorgen für Entspannung oder Anregung nicht nur im behandelten Gewebe, sondern am ganzen Tier.

Bewegungstherapie:

Sie wird nach entsprechender Vorerwärmung je nach Lage der Krankheitsgeschichte des Patienten eingesetzt, um die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken zu erhöhen. Von passiven Formen, bei denen der Therapeut am liegenden Tier einzelne Gelenke bewegt, über unterstützte Bewegungen der Gliedmaßen bis hin zu aktiven Formen komplexer Bewegungen biete ich abgestimmte Therapiepläne an. Sie orientieren sich stark an der Mitarbeit von Tier und Besitzer. Beim aktiven Bewegungstraining kommt auch das Trockenlaufband zum Einsatz, wenn das Tier dies zulässt. Die Bewegungstherapie fördert auch die Steigerung der Muskelkraft und schult die Koordination bei neurologischen Problemen.

Neuraltherapie:

Bei dieser Therapie werden sogenannte Störfelder durch Entzündungen oder Narben durch Injektion behandelt. Dabei werden Lokalanästhetika oder andere Substanzen lokal oder an Nervenstränge injiziert, um schmerzende Gewebe oder Körperteile ruhigzustellen. Durch mehrfache Anwendung oder in Kombination mit anderen Verfahren können auch stärkere Schmerzen behandelt werden.

Schmerztherapie:

Eine konsequente Schmerztherapie ist die Grundlage einer erfolgreichen Anwendung der Physiotherapie. Auch Tiere entwickeln chronische Schmerzen und Schmerzkrankheiten, die das Tier auch für geringe Berührungsreize überempfindlich machen. Dadurch wird das Wohlbefinden von Tier und Besitzer stark beeinträchtigt. Oft ist die Schmerzerkennung bei unterschiedlichen Tierarten nicht leicht. Hier sehe ich eine wichtige Aufgabe , in dem ich die Tierbesitzer umfassend berate. Eine deutliche Schmerzlinderung durch die verschiedenen Verfahren hat für mich oberste Priorität. Sie kann in einigen Fällen nicht oder nicht dauerhaft alleine durch die Physiotherapie gewährleistet werden. Dann muss der Einsatz von Schmerzmitteln erfolgen. Es gibt unterschiedliche Medikamente, die begrenzt oder dauerhaft eingesetzt werden können. Eine Reduktion ihres Einsatzes durch die Physiotherapie ist wünschenswert, kann aber bei chronischen Erkrankungen nicht immer geleistet werden. Das willentliche Belassen von Tieren in einem Zustand chronischer Schmerzen ist in meinen Augen Tierquälerei und wird in meiner Praxis nicht toleriert.

Spezialist für Tierphysiotherapie